Seven Ways Baby Mit In Die Badewanne Nehmen Can Improve Your Business

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Die kaiserschnittfreudigen Urnerinnen scheren sich keinen Deut um die Mystifizierung der Geburt.

Dieser Tage wurde eine Studie zu den Kaiserschnittgeburten in der Schweiz veröffentlicht. Sie brachte, wenig erstaunlich, den Hebammenverband in Rage. Die Zahlen steigen nämlich. Jede dritte Geburt hierzulande ist ein Kaiserschnitt, das entspricht einer Zunahme von 10 Prozent seit 1998.

Viel erstaunlicher als die Reaktion des Hebammenverbandes ist hingegen, dass sich auf dem Spitzenplatz Uri befindet. 40 Prozent der Geburten erfolgen dort per Kaiserschnitt. Dann folgt dicht der Kanton Zug, es erscheinen da Solothurn, Schwyz, Baselland, Nidwalden und Schaffhausen. Zürich figuriert auf Platz 8 und ist damit noch knapp über dem Durchschnitt; das Schlusslicht bildet der Jura mit immerhin noch 19,5 Prozent.

Das ist insofern bemerkenswert, als dass den Frauen, die sich für einen Kaiserschnitt entscheiden, immer wieder vorgeworfen wird, sie wären keine richtigen Mütter. Sie seien zu fein und zu verweichlicht, um sich den Wehen zu stellen. Sie würden sich um das einmalige Geburtserlebnis bringen, der Natur ins Handwerk pfuschen und ihrem Kind damit einen schwierigen Start ins Leben zumuten. Oder sie würden sozusagen mit der Agenda in der einen und dem Blackberry in der anderen Hand den Geburts- wie einen Geschäftstermin planen.

Damit wird den Frauen, die sich für einen Kaiserschnitt entscheiden, ziemlich unverhohlen Egoismus unterstellt. Und es wird suggeriert: Nur eine natürliche Geburt ist eine richtige Geburt, alles andere ist Versagertum.

Jetzt zeigt die Statistik nicht nur, dass die Kaiserschnitte weiterhin zunehmen. Sie zeigt auch, dass sich das Bild von der verwöhnten Tussi oder der herzlosen Karrierefrau nicht halten lässt. Wenn auf den Spitzenplätzen die Frauen der konservativsten Kantone der Schweiz figurieren, dann heisst das was. Es heisst: Da herrscht in Sachen Geburt exakt jener Pragmatismus, der den Innerschweizerinnen oft nachgesagt wird. Dass sie nämlich der Meinung sind: Wir haben keine Lust auf diese Tortur. Wir freuen uns zwar unglaublich auf unser Kind, aber wir haben keine Lust, uns dem Diktat zu beugen, dass nur jene Frauen gute Mütter sind, die ihre Kinder natürlich gebären. Und wir lassen uns schon gar nicht vorschreiben, wie wir unser Kind zur Welt zu bringen haben.

Kein Mensch käme auf die Idee, sich einen Zahn ohne Narkose ziehen zu lassen. Kein Mensch käme auf die Idee, die Heilung eines Beinbruchs der Natur zu überlassen oder ein Frühchen seinem Schicksal. Überall und immer wird auf die Medizin und vor allem auf die segensreichen Errungenschaften der Chemie zurückgegriffen – bloss bei der Geburt wird nach der Natur geschrien, die abgesehen von der vermeintlichen Romantik durchaus auch Risiken birgt.

Dass sich die Innerschweizerinnen keinen Deut um die ganze Mystifizierung der Geburt scheren, macht deutlich, dass Frauen heute zu Recht und in aller Selbstverständlichkeit davon ausgehen, dass sie die freie Wahl haben. Sie können über ihr Leben entscheiden, ganz so, wie sie es für richtig befinden. Nicht nur, was ihren Beruf angeht, ob sie heiraten wollen oder nicht, ob sie nach der Geburt des Kindes weiterhin arbeiten oder Hausfrau sein wollen.

Sie haben eben auch die Wahl, frei zu entscheiden, wie sie ihr Kind auf die Welt bringen. Wenn sie sich entscheiden, auf die Medizin zurückzugreifen, was jede werdende Mutter mit all den Tests und Untersuchungen grundsätzlich gerne tut (vor allem jene, die nicht auf natürlichem Weg schwanger werden können und dankbar die Fortpflanzungsmedizin in Anspruch nehmen), dann hat sie niemand dafür zu verurteilen.

Dass die Schweizer Frauen und allen voran die Innerschweizerinnen auf die Vorurteile pfeifen, ist gelebte Emanzipation. Der Hebammenverband, der sich angesichts der Statistik festzustellen bemüssigt fühlt, dass offenbar «ein wesentlicher Teil der Kaiserschnittgeburten nicht medizinisch begründbar sei», und generell von solchen Geburten abrät, sollte sich eine Scheibe von dieser Einstellung abschneiden.

Bettina Weber ist Gesellschaftsredaktorin des Tages-Anzeigers. Sie ist kinderlos und lebt in Zürich.

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