1 Reasons Why Austausch Badewanne Gegen Dusche Is Common In USA

51 views
banner 300x280

Die Eigentümerin der Reihenhaus-Siedlung Am Steinberg in Berlin-Reinickendorf wollte Wohnungen dort so umfassend verändern, dass die Kaltmiete um das Vierfache gestiegen wäre. Dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe ging das zu weit.  

Mieter müssen umfassende bauliche Veränderungen der Mietwohnung nicht in jedem Fall dulden: Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) hat jetzt zugunsten von Mietern der Reihenhaus-Siedlung Am Steinberg in Berlin-Reinickendorf entschieden. Damit bestätigt er die vorherigen Entscheidungen des Amtsgerichts Wedding und des Landgerichts Berlin.

Die Eigentümerin, eine Entwicklungsgesellschaft, wollte bei insgesamt 14 Siedlungshäusern samt Anwesen unter anderem einen Wintergarten bauen, die Wohnräume und das Bad anders zuschneiden, Terrassen anlegen und Veranden abreißen.

In dem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss (Aktenzeichen VIII ZR 28/17) stoppten die Richter dieses Vorhaben entgültig, indem sie einer Beschwerde der Eigentümerin gegen Revision nicht stattgaben.

Die Entwicklungsgesellschaft hatte die Häuser und das Anwesen vor etwa fünf Jahren erworben.

Nach der Vorstellung der Eigentümerin hätte es zudem viele weitere Veränderungen geben sollen:

- eine neue Wärmedämmung an der Fassade, am Dach und an der Bodenplatte
- den Austausch von Fenstern und Türen
- den Einbau neuer Elektrostränge am Schornstein
- die Verlegung von Leitungen unter Putz
- eine neue Gasetagenheizung
- eine neue Badewanne
- eine neue Dusche
- neue Fliesen
- Instandsetzung weiterer Sanitäranlagen
- neue Spülmaschinen- und Waschmaschinenanschlüsse
- die Entfernung der Drempelwände
- den Ausbau des Spitzbodens über dem Obergeschoss
- eine neue Treppe
- die Tieferlegung des Bodenniveaus
- Instandsetzungsmaßnahmen an den Fenstern, der Klingel- und Schließanlage, den Innentüren, an den Kaltwasserleitungen, der Treppe zum Obergeschoss und an dem Abwasseranschluss.

14 Wochen lang wäre die Siedlung voraussichtlich eine Baustelle gewesen. Danach hätte sich die monatliche Kaltmiete von 464 auf 2.150 Euro erhöht – also eine Mietsteigerung der Kaltmiete um mehr als das Vierfache.

Die Richter entschieden, dass es sich bei dem Gesamtkonzept nicht mehr um eine Modernisierung handele, die von den Mietern zu dulden sei – auch wenn Instandhaltungsmaßnahmen an sich zu dulden seien. Von einer Verbesserung der Mieträume könne nicht mehr gesprochen werden, wenn etwas völlig Neues geschaffen und eine Identität der Räume vor und nach den Umgestaltungsmaßnahmen nicht mehr gewahrt sei, hieß es.

Und weiter: "Die in der vom Berufungsgericht in Bezug genommenen Modernisierungsankündigung auf neuneinhalb eng beschriebenen Seiten aufgeführten 'Modernisierungsmaßnahmen' sind so weitreichend, dass ihre Durchführung den Charakter der Mietsache grundlegend verändern würde."

Die Mieter der Reihenhaussiedlung hatten den Veränderungen nicht zugestimmt. Daraufhin hatte Entwicklungsgesellschaft zuerst vor dem Amtsgericht Wedding geklagt, welches die Klage abwies. In nächster Instanz ging der Fall an das Landgericht Berlin, das ebenfalls zugunsten der Mieter entschied. Vor dem BGH scheiterte die Entwicklungsgesellschaft mit ihrem Anliegen endgültig.

Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, dass die Politik die Voraussetzungen für ein solches Verhalten der Vermieter geschaffen hat?

Was Menschen tun kommt nicht von Gott, sondern immer nur von Menschen.

Man muss sich mal den Aufwand vergegenwärtigen, wenn hier über 3 Instanzen geklagt wird.

Und das alles weil Politiker wie die derzeitige Bundeskanzlerin der Auffassung sind, dass man Gesetze besser unscharf, also auslegungsfähig, formuliert.

Und wieder sieht man, welcher Schaden von unseren "Eliten" angerichtet wird.
Das zahlen dann die Streitparteien und zum Teil der Steuerzahler.

Wir haben ja sonst nichts besseres zu tun. Hauptsache Arbeit, oder genauer gesagt: Hamsterrad.

Der Witz am §559 ist noch, daß er in den Mietspiegel als Verbesserung der Wohnqualität eingehen kann und da noch einmal die Miete erhöht.

Bedeutend für das Problem war die Verabschiedung des Gesetzes "energetische Modernisierung" in den letzten Wochen des 17. Bundestages. Was die Folge sein würde hat die Abgeordnete Wawzyniak (Linke) damals deutlich gemacht. Als "Opposition" wird aber zum Beispiel eine Partei gehandelt, die zum Problem zu sagen hat: Die EZB sorgt dafür das die Kreditbedingungen schlecht sind, weshalb sich "der einfache Bürger" kein Eigenheim kaufen kann. Keine Ahnung wo die Behauptung her kommt, die Renditeninteressen einer Privatbank - also die Kreditverträge, statt Mietverträge - führten zu einer Besserstellung worauf es im wirklichen Leben für die Menschen ankommt: Eine gemessen am Einkommen bezahlbare Wohnung. Im Land das 8,74 Mindestlohn für normal hält. Wird für 1,8 Millionen Arbeitsverhältnisse tatsächlich auch noch unterlaufen. Wie wir kürzlich erfuhren. Muss man eine Partei wählen die derartige Gesetze nicht verabschiedet. Oder seine Partei zwingen solche Gesetze nicht zu verabschieden.

Sie sprechen genau das Problem an, dass bei Modernisierungsarbeiten die Sanierungsarbeiten gleich mit bezahlt werden. Heute sind doch Vermieter im Vorteil, die ihre Häuser verkommen lassen, diese dann energetisch modernisieren und dadurch die Sanierung nicht nur kostenfrei mit erhalten sondern sogar noch 11% davon jedes Jahr zurück bekommen. Die völlig marode Fassade hätte eigentlich ohnehin verputzt werden müssen, nur weil jetzt Dämmmaterial drunter ist, wird's für den Vermieter zur Gelddruckmaschine. Das gleiche gilt für Fenster, Türen, Dächer. Solange vom Gesetzgeber da kein eindeutiger Riegel vorgeschoben wird und nur die echten Mehrkosten umlagefähig sind (wobei 11% bei aktuellem Zinsniveau schon fast Wucher sind), werden weiterhin Mieter verdrängt werden.

Solche Mietwucherer und ihre Schweren gehören vor Gericht und dann ins Gefängnis! Die bluten uns aus!

Das ist wirklich prima für die Mieter!
Bei der Aufstellung der geplanten Maßnahmen fällt jedoch auf, dass mal wieder Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen vermischt werden. Instandhaltung wie z.B. die im letzten Punkt aufgeführten an Fenstern, Klingeln- und Schließanlagen, usw. gehören zu den normalen Reparaturen, die der Vermieter vornehmen muß ohne die Kosten auf die Miete umlegen zu können.
Warum allerdings Instandhaltungsmaßnahmen an Fenstern nötig sein sollen, die (in der Aufstellung weiter oben aufgeführt) gerade neu eingebaut wurden, erschließt sich mir nicht.
Also Glückwunsch zum Urteil liebe Mieter! Nun beharrt aber auch darauf, dass die normalen Instandsetzungen vom Vermieter auch durchgeführt werden!

Mit Gott hat dies nichts zu tun. Gibt es diesen überhaupt? Viele Wissenschaftler meinen, nein.
Hier handelt es sich um real existierenden Kapitalismus, den sie in diesem besonders krassen Fall zu Recht verurteilen und den wir alle mehrheitlich durch unser Wahl- und Konsumverhalten oder Desineresse immer wieder unterstützen.
Vor der Wende gab es eine halbwegs soziale Marktwirtschaft. Das ist nun vorbei.
Konsumieren sie nur Waren und Dienstleistungen die unter fairen sozialen Bedingungen hergestellt bzw. ausgeführt werden?
Wünsche besinnliche, nachdenkliche Tage.

Der BGB § 559 gehört abgeschafft, oder zumindest stark entschärft. Er lädt zum Missbrauch ein und er wird missbraucht. Er ist DAS Instrument der Gentrifizierung bzw. der Gier ... Und, wer kam auch bloß jemals auf die Idee, Modernisierungen, die für Jahrzehnte den Wert einer Immobilie des Vermieters(!) erhöhen, in weniger als 10 Jahren vom Mieter(!) bezahlt zu bekommen?!

Sie haben völlig recht. Aber solange es Menschen gibt, die ihr verdientes Geld solchen Spekulationen in Form von Miete in den Rachen werfen, wird es sich nicht ändern. Die Suppe am Kochen halten doch die, die jede überteuerte Miete freudestrahlend überweisen... Aber irgendwie wird hier doch auch doofheit bestraft... Leider auf Kosten Unbeteiligter (Altmieter). Wohnungen, Strom, Gas, Wasser, Post gehören auf keinen Fall in private Hand...

Gott sei Dank!!
Diese Gottlosen Eigentümer sollten sich was Schämen! Es ist einfach unfassbar traurig,was diese Leute treiben. Denen ist vollkommen egal was aus den Menschen wird. Wenn sie nicht bezahlen können dann eben raus--irgend ein Dödel wird sich schon finden der ihre Taschen voll macht.
Es ist einfach nur Ekelhaft!!!

1 Reasons Why Austausch Badewanne Gegen Dusche Is Common In USA - austausch badewanne gegen dusche
| Pleasant in order to our blog site, on this time period We'll provide you with about keyword. Now, this is the primary image:

Aus Ihrer alten Badewanne wird ein geräumiges Duschvergnügen ..

Aus Ihrer alten Badewanne wird ein geräumiges Duschvergnügen ..

Tags: #austausch badewanne gegen dusche #austausch badewanne gegen dusche kosten #badewanne austauschen gegen dusche

banner 300x280

Leave a reply "1 Reasons Why Austausch Badewanne Gegen Dusche Is Common In USA"

Author: 
    author